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  Im Dunkeln

Fledermäuse benötigen unterschiedliche Lebensräume, da ihre Bedürfnisse zwischen den Jahreszeiten wechseln. Im Sommer (ab Mai bis August) versammeln sich die Weibchen zu den sog. Wochenstuben, um im Verlauf des Juni jeweils ein Junges (bei manchen Arten auch Zwillinge) zur Welt zu bringen. Sie brauchen
hierfür in der Regel warme, dunkle Quartiere mit einem genügend großen Angebot an Aus- und Einflugsöffnungen. Männliche Fledermäuse verbringen den Sommer meistens als Einzelgänger. Die Ansprüche an das Quartier variieren jedoch von Art zu Art und auch zwischen den Geschlechtern. Manche bedürfen geräumige, warme Dachböden mit größeren Einflügen (Großes Mausohr), anderen reichen kleinste Durchlässe und Spalten in Holz- oder Schieferverkleidungen (Zwergfledermaus), weitere bevorzugen Baumhöhlen, die zuvor vom Specht gezimmert wurden (Bechsteinfledermaus). Die Stollen im Mayener Grubenfeld werden nicht als Wochenstuben genutzt. Allerdings finden sich auch im Sommer immer wieder Fledermäuse ein, wobei es sich um männliche Tiere oder nicht an der Vermehrung teilhabende Weibchen handelt. Generell sind Wochenstuben in unterirdischen Hohlräumen in Deutschland äußerst selten.

In den Übergangszeiten (Frühjahr/Herbst) und besonders im Winter suchen viele Fledermausarten unterirdische Hohlräume auf. Die Stollen im Mayener Grubenfeld dienen ihnen im Wesentlichen als Winterschlafquartier und als Treffpunkt zur Schwärmzeit.

 


 

 

 

 

 
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