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  Flügel tragen

Mausohren (Foto Kiefer)Da der Einzugsbereich für die Quartiere im Mayener Grubenfeld bislang nicht gezielt untersucht wurde, lassen sich nur Schätzungen anstellen. Der esamteinzugsbereich definiert sich über die wandernden Tiere zwischen Sommer- und Winterquartier. Für diesen liegen lediglich zwei Wiederfunde vor. Ein beringtes weibliches Mausohr, welches im Mauerstollen überwinterte, stammte aus einer Wochenstube an der Lahn. Ein weiteres, nach Ende des Winterschlafes vor dem Mauerstollen beringtes Mausohrweibchen, wurde in einer Wochenstube am Mittelrhein (Bacharach-Steeg) wiedergefunden. Allerdings kann man die Beringungsdaten aus Mendig und das Wissen zum Wanderverhalten anderer Arten durch Beringungsergebnisse aus anderen Studien als Informationsquelle hinzu-ziehen. Generell sind bei fast allen Arten der Gattung Myotis saisonale Wanderungen von 50 bis 300 km die Regel. Entscheidend für die Entfernung ist anscheinend das Quartiers-angebot in der Nähe der Wochenstuben. Da das Mayener Grubenfeld an der nördlichen Grenze der Mittelgebirge liegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass viele Tiere aus dem an Winterquartieren armen Tiefland in die Eifel zum Überwintern wechseln. Daher kann man davon ausgehen, dass also auch Fledermäuse aus den Niederlanden, Belgien oder Luxemburg kommen.

 


 

 

 

 

 
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